Eltern geben ihren Glauben an die Kinder weiter. Muslim oder Muslima wird man mit dem Aussprechen des Glaubensbekenntnisses.
In Koranschulen lernen Kinder, den Koran zu lesen. Oft lernen sie lange Kapitel auf arabisch auswendig. Auch Erwachsene können Muslime werden. Dazu sagen sie vor Zeugen: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet“.
Gläubige Muslime beten fünfmal täglich, wo sie gerade sind: bei der Arbeit, zu Hause oder in der Moschee, einem Versammlungsraum ihrer Gemeinde. Jeder Muslim wendet sich im Gebet direkt an Allah.
In islamischen Ländern erinnert der Muezzin (Gebetsrufer) vom Minarett, dem Turm der Moschee aus, an die Zeiten fürs Gebet. Besonders wichtig ist das Gebet am Freitag, dieser Tag ist der Höhepunkt der Woche wie für die Christen der Sonntag. Am Freitag hält der Imam, der Vorbeter, eine Predigt in der Moschee.
Frauen im Islam
In den meisten islamischen Ländern sind Frauen nicht gleichberechtigt. Aber es gibt große Unterschiede: Im Iran zum Beispiel müssen Frauen den Kopf mit Schleier oder Kopftuch bedecken, aber sie können studieren und einen Beruf ausüben. Unter der Talibanherrschaft in Afghanistan durften Frauen ohne männliche Begleitung nicht einmal das Haus verlassen.
Der Koran rechtfertigt die Unterdrückung der Frauen nicht, dort steht zum Beispiel: „Frauen haben gleiche Rechte und Pflichten wie Männer. Die Frau steht aber eine Stufe unter den Männern“.
So kommt es zu sehr verschiedenen Auffassungen über die Stellung der Frauen in der Gesellschaft.
Kalender
Die islamische Zeitrechnung beginnt am 16. Juli 622, dem Tag, an dem der Religionsstifter Mohammed von Mekka nach Medina floh. Dieser Kalender ist ein reiner Mondkalender. Im Vergleich zum Sonnenjahr ist das Mondjahr kürzer und die Mondphasen wechseln. Deshalb kann zum Beispiel der Ramadan auf verschiedene Jahreszeiten fallen. Aber für internationale Termine gilt auch in islamischen Ländern der gregorianische Kalender, also der, nach dem wir leben.
Wichtige Feste
Zuckerfest
Das „Zuckerfest“ oder „Fest des Fastenbrechens“. Das Ende des Fastenmonats Ramadan wird mit einem großen mehrtägigen Fest gefeiert., 2007 beginnt es am 13. Oktober. Schon vorher wird im Haus alles in Ordnung gebracht. Dann werden Leckereien für das Fest vorbereitet.
Das „Zuckerfest“ oder „Fest des Fastenbrechens“. Das Ende des Fastenmonats Ramadan wird mit einem großen mehrtägigen Fest gefeiert., 2007 beginnt es am 13. Oktober. Schon vorher wird im Haus alles in Ordnung gebracht. Dann werden Leckereien für das Fest vorbereitet.
Kinder, schwangere Frauen und Kranke müssen nicht fasten, aber auch sie freuen sich sehr auf das Zuckerfest.
Opferfest
Beim Opferfest wird ein Schaf oder ein Rind geschlachtet und das Fleisch wird unter den Nachbarn, den Armen und der Familie aufgeteilt. Dieses Fest erinnert daran, dass Gott Abraham befahl, seinen Sohn zu töten, um Abrahams Glauben zu prüfen. Aber Gott ließ nicht zu, dass Abraham seinen Sohn tötete und erlaubte ihm, stattdessen einen Widder zu opfern.
assalamu aleykum schwester. Schön auch muslimische Schwestern hier zu sehen. Ich habe nur meistens blogs von religiösen Christen gefunden. besuch mal meinen blog insha’Allah
Wa alaikum salam…
… danke Dir! habe Dich auch schon verlinkt! Wassalam!
Salamualeikum Schwester,
sehr schönes Blog hast du. Es ist schon mehr als einem Monat her seit deinem letzten Eintrag
Ist der nächste Eintrag schon in Arbeit?